Musikalische Begabung

— entdecken & fördern —

Von allen Künsten ist die Musik die abstrakteste, unmateriellste.
Sie existiert nur im Moment ihres Erklingens und bietet auch nur einen Moment ihrer jeweiligen Gesamtform. Diese entwickelt sich in der Zeit.

Zum Erklingen aber bringen sie die Musiker mit dem jeweiligen Instrument oder der Stimme. Sie bliebe sonst ein stummes Notenheft!

Von den Instrumentalisten oder Sängern/Sängerinnen aber wird ein hohes Maß an Können verlangt, das sich sowohl auf den Umgang mit dem jeweiligen Instrument oder der Stimme bezieht, als auch eine sensible Empathie in das Werk und ein großes Ausdrucksvermögen erfordert.

An dieser Stelle unterstützt die Reinhard-Lüttmann-Stiftung mit ihrer Förderung lernende Musikerinnen und Musiker, damit mangelnde finanzielle Mittel kein Hindernis für die Entwicklung des Talents darstellen.

Aktuelles

Aktuelle Stiftungsprojekte

Die Reinhard-Lüttmann-Stiftung arbeitet zurzeit an der Umsetzung mehrerer Projekte, um junge Musiker/innen zu unterstützen:

Aktuelle Stiftungsprojekte
  • Kauf einer Pedalharfe
    Gesamtpreis: 14.000,00 €
  • Kauf eines Klarinetten-Paares (B- und A-Klarinette)
    Gesamtpreis: 22.000,00 €
  • Unterstützung eines Musikstudenten für ein Semester

Die Stiftung möchte die jungen Musiker/innen mit deutlichen Beiträgen bei diesen Projekten unterstützen, um die weitere Förderung des individuellen Talentes zu ermöglichen. Dazu sind wir weiterhin auf Ihre Spenden angewiesen.

Bitte richten Sie Ihre Spende an:
Deutsche Bank Münster
IBAN: DE33 4007 0080 0023 8030 00
BIC: DEUTDE3B400
Stichwort „Reinhard Lüttmann Stiftung”

Wettbewerb für Oboen 2018

Für 2018 wird die Reinhard-Lüttmann-Stiftung einen Oboen-Wettbewerb ausschreiben. Weitere Informationen folgen.

Archiv

„Mit sanften Flöten und hohem Holz“ - Konzert am 23. September 2017

Die Stiftung veranstaltet am 23. September 2017 ein Konzert mit Preisträgern der Blockflöten-Wettbewerbe und einem Blockflötenquintett.

Die Stiftung veranstaltet am 23. September 2017 ein Konzert mit Preisträgern der Blockflöten-Wettbewerbe und einem Blockflötenquintett. Außerdem zu Gast: „Große Harmonie für kleine Leute“, Jungoboisten und -fagottisten aus Bayreuth im Alter von 6 bis 13 Jahren.

Beginn
23. September 2017, 15:00 Uhr

Veranstaltungsort
Foyer der vr-Bank Untertaunus
Mainzer Allee 19
Taunusstein–Wehen
(Anfahrt)

Das diesjährige Konzertprogramm leitet über zum geplanten Oboen–Wettbewerb in 2018; beginnt also mit Blockflöten–Preisträgern der Jahre 2015/16.

Die Stiftung veranstaltet am 23. September 2017 ein Konzert mit Preisträgern der Blockflöten-Wettbewerbe und einem Blockflötenquintett.
Für den 2. Teil des Konzertes konnte eine Gruppe junger Doppelrohrblattbläser gewonnen werden, die auf Grund ihres Alters (6 bis 13 Jahre!) einmalig ist.
Natürlich können die kleinen Hände noch gar nicht die Tonklappen der „normalen“ Instrumente – Oboe und Fagott – erreichen. Aber die Holzblasinstrumentenfirma Guntram Wolf hat besondere Instrumente entwickelt, die von kleinen Händen gespielt werden können.

In beiden Teilen des Konzertes hören wir Musik des Barock bis hin zum 20. Jahrhundert; ernste und heitere Werke, barocke Tänze, klassische Sonaten und freie Formen aus dem 20. Jahrhundert.

Das Programm des Konzertes finden Sie hier.

Der Eintritt ist frei. Wir bitten um eine Spende.

Erfolgreicher Blockflötenwettbewerb am 17. September 2016

Der für 2016 wiederholt von der Reinhard-Lüttmann-Stiftung ausgeschriebene Blockflötenwettbewerb war zusammen mit dem Abschlusskonzert erneut eine gelungene Veranstaltung.

Alle zehn Bewerber, die der Ausschreibung gefolgt sind, spielten auf hohem Niveau, so dass sich die Jury veranlasst sah, den zweiten Platz doppelt zu belegen und einen Zusatzpreis zu stiften.

1. Platz: Yuma Thelen
2. Platz: Mia Hohmann und Anna Maria Wempe
3. Platz: Lukas Rizzi
Der Sonderpreis ging an Caroline Bietz.

Emilia Warzecha, Preisträgerin 2015, mit Prof. Dr. Reinhard Lüttmann
Emilia Warzecha, Preisträgerin 2015, mit Prof. Dr. Reinhard Lüttmann
Die Teilnehmer des Blockflötenwettbewerbs 2016
Die Teilnehmer des Blockflötenwettbewerbs 2016

Wettbewerb Blockflöte am 17. September 2016

Nach dem großen Erfolg des Blockflöten-Wettbewerbs im vergangenen Jahr 2015 sieht sich die Reinhard Lüttmann Stiftung bestätigt und ermutigt, in diesem Jahr wieder einen Wettbewerb für die Blockflöte auszurichten. Er findet statt am 17. September 2016 und richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 13 Jahren.

Flyer (PDF) mit Einladung und Ausschreibung

Als diesjähriges Pflichtstück wurde Jakob van Eyck aus „Der Fluyten Lusthof”, Band 1, das Stück: „Engels Nachtegaeltje” mit den zwei folgenden Variationen ausgesucht.

Die Preisträger werden sich in einem öffentlichen Konzert am 8. Oktober dieses Jahres vorstellen.

Mit der Ausschreibung dieses Wettbewerbes will die Reinhard Lüttmann Stiftung die künstlerische Bedeutung dieses Instrumentes neu beleben und in den Vordergrund rücken.

Teilnahmebedingungen & Anmeldung

Die Vortragdauer beträgt 15 bis 20 Minuten.
Vorgetragen werden je ein Werk/Satz aus der Renaissance, des Barock und der Moderne (nach 1950).
Pflichtstück: J. van Eyck: „Engels Nachtegaeltje”, aus „Der Fluyten Lusthof”, 1. Band.
Es müssen mindestens 2 verschiedene Stimmlagen der Blockflöte Verwendung finden.

Die Anmeldung erfolgt schriftlich an die Reinhard Lüttmann Stiftung, Drosselweg 10, 65527 Niederhausen.

Begleitung

Für einen eventuell notwendigen Begleiter müssen die Teilnehmer selber Sorge tragen.

Hintergrund & Geschichtliches

Auch mit diesem Wettbewerb will die Reinhard-Lüttmann-Stiftung wieder auf die künstlerische Bedeutung der Blockflöte hinweisen, die ihre große Zeit in der Renaissance und im Barock hatte. In der Klassik und der Romantik hatten sich die Klangvorstellungen der Komponisten stark verändert: man verlangte größere Orchester, die wiederum klangstärkere Instrumente bedingten. So wurde die Blockflöte verdrängt, geriet ins Abseits und „ist außer Gebrauch gekommen” (Brockhaus-Lexikon, 1898) Erst zu Beginn des 20. Jh. wurde sie als Instrument der Jugendbewegung wieder entdeckt — als „Anfängerinstrument” und zum Spiel in der Gruppe.

Es ist das Verdienst der Avantgarde, die Blockflöte seit etwa 1950 wieder zur eigentlichen Bedeutung verholfen zu haben. Viele interessante Kompositionen für das Instrument sind seitdem komponiert worden.

Hinzu kam die Bestrebung, Barock- oder Renaissancemusik wieder auf einem authentischen Instrumentarium der Zeit zu spielen.

Laden Sie hier den Flyer mit der Einladung und Ausschreibung herunter.